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Erläuterungen zur Lektion
Das Wort 'Drahtesel' erfreut sich im bayrischen Wortschatz großer Beliebtheit, ebenso wie der Radsport an sich. Nicht umsonst wurde eine Biermixtur danach benannt, das berühmte Radler. Es besteht je zur Hälfte aus Zitronenlimonade und hellem Bier. Mehr zu Bier erfahren Sie später.
Das Relativpronomen wird im Bayrischen standarmäßig mit dem Beiwort 'wo' ergänzt, nicht zu verwechseln mit dem Fragewort. Eigentlich hat es keine Bedeutung, ist aber für die korrekte Satzbildung zwingend notwendig: 'de, de wo do stät' - 'die, die da steht'.
Das Mountainbike hat zwar mittlerweile Einzug in die Sprache gefunden, trotzdem besteht beim Bayern allgemein großer Vorbehalt gegenüber jeder Art von Neuartigem, getreu dem Motto 'Wos da Baua ned kend, des frisd a ned' - 'Was der Bauer nicht kennt, das ißt er nicht'. Deshalb kann es passieren, dass aus einem Trekkingfahrrad 'des andane do' wird.
Nach der langen Diskussion und einer anschließenden Wegerklärung beim 'Radlmō' haben Sie einen 'Moádsduàscht' ('Wahnsinnsdurst') und schwingen sich unverzüglich auf Ihren 'Drōdäsl', um sich auf den Weg in den nächsten Biergarten zu machen.
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